Routinen haben bei uns nichts Strenges.
Keine Morgenrituale mit Wecker auf fünf Uhr.
Keine To-do-Listen, die den Tag bestimmen.
Unsere Routinen sind leise.
Sie fallen kaum auf – aber sie tragen.
Gerade im Alltag in Österreich, wo vieles strukturiert ist, haben wir gelernt:
Routinen sollen unterstützen, nicht antreiben.
Bei uns startet der Tag nicht mit einem festen Ablauf, sondern mit einem Gefühl.
Was heute dran ist, zeigt sich oft erst im Tun.
Manche Dinge passieren fast automatisch:
kurz lüften
Küche grob ordnen
einen Kaffee oder Tee machen
einen Moment ankommen
Nicht mehr.
Aber auch nicht weniger.
Ich bin eher die Strukturierte.
Mein Mann, aus Jamaika, lebt vieles aus dem Moment heraus.
Früher dachte ich, Routinen müssten für beide gleich sein.
Heute weiß ich:
Das müssen sie nicht.
Unsere Routinen sind flexibel:
Was heute nicht geht, geht morgen
Was einer erledigt, muss der andere nicht kontrollieren
Nicht jeder Tag braucht denselben Ablauf
So entsteht ein Rhythmus, der sich natürlich anfühlt.
Was bei uns funktioniert, sind keine großen Veränderungen, sondern Kleinigkeiten:
Dinge gleich weglegen, nicht später
Abends kurz durch die Wohnung gehen
Einkauf grob planen, aber offen bleiben
Regelmäßig aussortieren, nicht nur einmal im Jahr
Diese kleinen Handgriffe nehmen Druck aus dem Alltag.

219,00 €
Was im Winter gut tut, passt im Sommer oft nicht mehr.
Was in stressigen Phasen hilft, darf in ruhigeren Zeiten losgelassen werden.
Gerade hier in Tirol, wo die Jahreszeiten deutlich spürbar sind, passen wir unseren Alltag immer wieder an:
Im Winter mehr Rückzug
Im Sommer mehr draußen sein
Dazwischen: weniger planen, mehr fühlen
Routinen sind kein Versprechen für immer.
Sie sind Momentaufnahmen.

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